Psychische Gefährdungsanalyse
Jeder weiss, das Stress nicht gut ist, aber haben wir nicht alle schon mal gehört «das ist normal», «das ist nicht so schlimm» und «das geht ja heutzutage allen so» und ähnliches?
Spannend jedoch ist, dass akuter Stress sogar messbar ist, so steigt der Blutdruck, die Muskeln spannen sich an, die Verdauung wird zurückgefahren und sogar die Pupillen weiten sich.
Dies lässt sich dadurch erklären, dass das vegetative Nervensystem auf «Kamp oder Flucht» umstellt: Umgehend werden Stresshormone wie Adrenalin freigesetzt. Dass unser Körper gleich reagiert wie auf Gefahr, sollte uns zum Nachdenken bringen. Diese Reaktionen sind nämlich nur für eine sehr kurze Dauer ausgelegt und schädigen unser System erheblich, je länger wir uns darin befinden. Schlafstörungen, Rücken- oder Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Konzentrationsschwierigkeiten und depressive Verstimmungen sind nur ein paar der Folgen durch zu hohe Stressbelastung.
Infografik
In der Nebenstehenden Grafik sehen Sie, wie ein Resultat bei einer Psychischen Gefährdungsanalyse aussehen könnte.
Grün-markiert, sehen Sie die Bereiche, welche von der Belegschaft geschätzt werden. Diese gilt es zu schützen und zu stärken!
Die Abstufungen zeihen sich entsprechend der Umfrage farblich weiter.
Rot Markierte Bereiche stellen ein hohes Risiko dar und müssen dringend überarbeitet und angepasst werden!